Puppe50 – HfS Ernst Busch Jubiläumsveranstaltung


Termin Details

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Puppe50

Was war, was ist, was wird

Die Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin feiert ihr 50. Jubiläum mit einem dreitägigen Fest vom 8.-10. Juli 2022 – mit Walkacts, Sternmarsch, Happenings im ganzen Haus, Bühnenshows, Live-Musik, Einblicken in Arbeiten von Studierenden und einer Zukunftswerkstatt.

Es kommen:
Das Weite Theater / Christine Müller, Franziska Dittrich, Florian Feisel, Rainald Grebe, Lutz Großmann, Michael Hatzius, Paul Hentze, Friederike Förster, Hans Krüger, Benno Lehmann, Hans-Jochen Menzel, Peter Müller, Puppentheater Halle / Lars Frank & Nils Dreschke, Puppentheater Magdeburg / Jana Weichelt, Matthias Redekop, Magdalena Roth, Heinrich Sabl, Pierre Schäfer, Rike Schuberty, Moritz Sostmann, Suse Wächter und viele andere…

 

„Eine künstlerische Haltung, gekennzeichnet durch Demut gegenüber der Dingwelt, die uns umgibt, nenne ich eine innere Fähigkeit, die in der besonderen Wachheit und Begabung der Spielerpersönlichkeit wurzelt. Jener Wachheit, mit der sie die Dingwelt, ihre Formen und ihre Botschaften wahrnehmen und für die Zuschauer übersetzen.“
Konstanza Kavrakova-Lorenz (1941-2006, Professorin für Puppenspielkunst)

Es ist der Sommer 1972 und die Hochschule bekommt Zuwachs. Der Studiengang Puppenspielkunst wird geboren: ein methodisches, kulturpolitisches und vor allem künstlerisches Experiment. Im Zentrum des komplexen Studiums steht seit nunmehr 50 Jahren die Beherrschung des Handwerks der Animation und die Förderung einer eigenen künstlerischer Sprache. Dabei hat sich das Spielfeld erweitert: von der Maske, Marionette, Hand- und Großpuppe bis hin zum Labor für Digitalität als neu errichtetes Experimentierfeld der Hochschule.

50 Sommer später feiert die Ernst Busch mit jetzigen und ehemaligen Studierenden und Lehrenden, Alumni, Freund*innen, Kolleg*innen, Nachbar*innen und allen Interessierten den Start des ersten Studiengangs für ein „Theater der Dinge“ im deutschsprachigen Raum. Was war, was ist, was wird? Unter diesem Motto steht das dreitägige Fest vom 8.-10. Juli 2022 am neuen Standort der Hochschule in Berlin-Mitte: mit Gesprächen, Begegnungen und mit viel Theater in seiner garantiert unmenschlichsten Ausformung!

Der erste Tag beginnt mit spektakulären Überraschungen draussen und geht drinnen weiter: unter dem Motto „Was war?“ machen befreundete Theater und Gruppen auf den zwei großen Bühnen Programm. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Gegenwart – „Was ist?“ – und wird von den Studierenden des aktuellen 4. Studienjahres gestaltet, in Kollaboration mit Studierenden aus Budapest und Stuttgart. Und der dritte Tag beschäftigt sich mit dem „Was wird?“ – es soll über die Zukunft des Studiengangs diskutiert und auf den Bühnen und in Foren spielerisch Ideen, Visionen und Wünsche formuliert werden.

 

 Programmvorschau:

Freitag, 8.7.2022: „Was war“

14:00 Uhr
Sternmarsch der Studierenden zur HfS

Von 16:00 bis 18:00 Uhr / HfS ÜBERALL
Theatrale Aktionen, Musik für Erwachsene und Kinder

18:00 Uhr / HfS Bühne UNTEN
Feierliche Eröffnung mit Beiträgen von Benno Lehmann, Florian Feisel, Markus Joss und anderen (Ticketreservierung nötig)

Ab 19:00 Uhr / HfS ÜBERALL
Offenes Haus, Walkacts, Ausstellung, studentische Arbeiten, Gastauftritte kooperieren-der Häuser und Gruppen, Puppe in Filmen und vieles mehr

 

Samstag, 9.7.2022: „Was ist“

Ab 13:00 Uhr / HfS ÜBERALL
Offenes Haus, Walkacts, Ausstellung, studentische Arbeiten aus der Busch, der Hochschule Budapest und der HMDK Stuttgart und vieles mehr

18:00 Uhr / HfS Bühne OBEN
„Max Reinhardt“ mit Suse Wächter, Hans-Jochen Menzel, Pierre Schäfer, Rike Schuberty (Ticketreservierung nötig)

21:00 Uhr / HfS Bühne UNTEN
Impro_Format

Ab 22:30 Uhr
Party (Ticketreservierung nötig)

 

Sonntag, 10.7.2022: „Was wird“

10:00 Uhr / HfS Bühne UNTEN
Zukunftsworkshop mit Studierenden und geladenen Gäst*innen

11:00 Uhr / HfS Bühne OBEN
„Die Zofen“ mit Studie

renden des 2. Jahrgangs Zeitgenössische Puppenspielkunst.  Regie: Naemie Friedmann (Ticketreservierung nötig)

12:30 Uhr / Probebühne 1.30
„Memento Mutti“ Regie: Matthias Redekop

Ab 11:00 Uhr / HfS Bühne OBEN
Gesprächsrunden zu Puppe und Mensch, Puppe und Regie, Puppe und Nachhaltigkeit sowie Puppe und Digitalität mit Moritz Sostmann, Naemie Friedmann, Roscha A. Säidow, Atif Hussein, Markus Joss, Ingo Mewes und anderen

17:00 Uhr
Ausklang

#Puppe50

https://www.instagram.com/hfs_puppe/ 

 

https://www.hfs-berlin.de/veranstaltung/puppe50/